Es pocht, es drückt, es sticht: Von Kopfschmerzen wird fast jeder Österreicher irgendwann geplagt. Während die einen nur ein leicht störendes Gefühl haben, werden andere durch die Schmerzen stark in ihrem Alltag behindert.

Über 252 unterschiedliche Kopfschmerztypen kennt die Medizin heute – 90 Prozent aller Betroffenen leiden aber an Spannungskopfschmerz oder Migräne. Seltener spricht man von Cluster-Kopfschmerz oder Kopfweh infolge von edikamentenmissbrauch. In welcher Form auch immer er daherkommt: Man will den Schmerz so rasch wie möglich loswerden.

Die Antimigraine Kopfmassage beruht auf dem Thailandische Heilsystem, das seit Jahrtausenden in Thailand angewandt wird. Sie bringt in die Thai Familien im Alltag Entspannung und Gesundheit und sie spielt auch in Ritualen eine Rolle, wie z.B. bei Hochzeiten und Geburtstagen oder auch so alltäglichen Ereignissen wie dem Friseurbesuch.

De Massage unterstützt die Blutzirkulation im ganzen Schädel (inklusive des Gehirnes), im Gesicht und in den Augen. 

Ziel der Kopfmassage ist, die Anspannungen, die sich im Gewebe, in den Muskeln und Gelenken des Kopfes, Gesichtes, Nacken und Schultern angesammelt haben, zu lösen. Die Durchblutung der Kopfhaut wird angeregt und Gift- und Schlackenstoffe werden abtransportiert.

Diese Massage ist großartig für Jedermann. Nachdem all unsere Sinne, die uns helfen sicher durchs Leben zu gehen, im Kopf angesiedelt sind, ist regelmäßiges Massieren und Entspannen dieses Bereiches für jeden Lebensstil ebenso wohltuend wie wichtig.

Besonders für Menschen, die am Computer arbeiten, für „Kopfarbeiter“ und jeden, dessen Augen großen Strapazen ausgesetzt sind, kann die Indische Kopfmassage ein Geschenk des Himmels sein.

Was kann ich selber zu tun?

 

Hand: Zur Vorbeugung können Sie einen Punkt an der Hand regelmäßig massieren – und zwar morgens, mittags und abends zehnmal hintereinander. Die richtige Stelle finden Sie zwischen Daumen und Zeigefinger. Wenn Sie das weiche Muskelgewebe spüren, schieben Sie Daumen und Zeigefinger noch weiter in Richtung Handgelenk. 

Den Punkt, an dem die beiden Knochen zusammenlaufen, können Sie akupressieren. Bei einer Migräneattacke beginnen Sie auf der schmerzenden Seite.

Kopf: Die Schmerzen bei einem Anfall können Sie lindern, indem zunächst mit der Handfläche mehrmals kräftig auf die schmerzende Region drücken. Danach klopfen Sie mit dem Zeige- oder Mittelfinger leicht von hinten nach vorn auf die Punkte des Mittelscheitels. Beim nächsten Schritt klopfen Sie mit den Fingerkuppen leicht auf die Punkte, die auf der Linie zwischen den äußeren Augenwinkeln und dem oberen Rand der Ohren liegen. 

Ellenbogen: Einen weiteren Migräne-Punkt finden Sie, indem Sie mit der rechten Hand den linken Ellenbogen umfassen. Wenn Sie mit dem rechten Zeigefinger den Knöchel spüren, liegt der Ringfinger an der richtigen Stelle. 

Drücken Sie dort so kräftig wie möglich zu, und schieben Sie die Haut zehn Sekunden lang hin und her. Wiederholen Sie die Akupressur fünfmal am Tag, und beginnen Sie mit der Seite, auf der die Migräne auftritt. Anschließend wechseln Sie die Seite.

Nahrung: Für Nahrungsergänzungsmittel liegen teilweise Hinweise vor, dass diese bei der Vorbeugung von Migräneanfällen hilfreich sein können. Ein Nutzen konnte aber durch Studien nicht eindeutig belegt werden. Hinweise einer Wirksamkeit liegen bei folgenden Nahrungsergänzungsmitteln vor: Magnesium, Coenzym Q10, Riboflavin (Vitamin B2), Mutterkraut, Alpha-Liponsäure, Omega-3 Fettsäuren, Melatonin, Kombinationen aus Nahrungsergänzungsmitteln